Dienstag, 29. Oktober 2013

Weihnachtskarten 2013

Auf einmal ist Weihnachten und ich habe nicht genug Karten fertig. Deshalb kann frau nicht früh genug anfangen und ein paar habe ich in diesem Jahr sogar schon fertig bekommen:







Sonntag, 13. Oktober 2013

Leipzig an einem Tag

naja, das stimmt nicht ganz, ich war zwar ein paar Tage länger in der Stadt, aber meist ja auf dem Messegelände. Für die Innenstadt hatte ich doch wenig Zeit zur Verfügung. So habe ich mir ein kleines Büchlein gekauft: Leipzig an einem Tag - ein Stadtrundgang.

Darin konnte ich dann nachlesen, was ich am ersten Tag gesehen habe und mir gefiel und für den Vormittag vor meiner Abfahrt dann auch noch einmal gezielt suchen und mir anschauen konnte.

Ich hatte zur Anreise nach Leipzig einen Zug gewählt, der durchfuhr und mich somit auf direktem Weg nach Leipzig brachte. Ich war auch gespannt, denn die Gegend war mir völlig unbekannt. Vor vielen Jahren war ich zwar schon mal in Eisenach gewesen, aber sonst kannte ich dort nichts.
Schon bei der Ankunft bekam ich einen sehr guten Eindruck von Leipzig. Der Hauptbahnhof ist sehr groß und vor Jahren völlig umgebaut worden. Er war groß und hell und sehr sauber.  Das Gebäude hat mir auch sehr gut gefallen. In den folgenden Tagen war der Hauptbahnhof dann auch immer der Ausgangspunkt von dem ich in die Innenstadt gestartet bin. Vom Messegelände fährt eine Straßenbahn bis Bahnhof und dann sind es wirklich nur wenige Minuten bis man die Innenstadt erreicht hat.
Am ersten Tag bin ich zunächst etwas planlos losmarschiert. Aber mit einer Sicherheit finde ich immer die Fußgängerzone und somit dann auch viel sehenswertes.

Ich werde ab jetzt Bilder einstellen und dazu etwas schreiben. Wie immer gilt, auf das Bild klicken, wenn man es größer betrachten möchte


Das Riquethaus ist mir sofort aufgefallen, es wurde 1908/09 erbaut. Die Firma Riquet & Co handelte mit Schokoladenprodukten aller Art und außerdem mit Orientwaren, vor allem Tee.
Das Türmchen scheint direkt aus China zu kommen.
Ansonsten wurde das Haus im Jugendstil erbaut.  Die beiden Elefantenköpfe waren das Markenzeichen der Firma.
Leider wurde das Haus im krieg teilweise zerstört, später aber wieder saniert und rekonstruiert.

Heute befindet sich im Haus ein Wiener Cafe, leider hatte ich keine Zeit, dort einzukehren.









Zufällig fanden in der Zeit, wo ich in Leipzig war,

Leipziger Markttage statt

alles war sehr hübsch herbstlich dekoriert
















Allerdings hatte ich auch das Gefühl,
dass genau diese Buden ein paar
Wochen später mit adventlicher
Dekoration den Platz verschönern
werden.

Diese Verkaufsstände standen auf dem Markt vor dem alten Rathaus








sehr viele hübsche kleine Laden sind im alten Rathaus anzufinden.


Mir hat dieser Teeladen sehr gut gefallen.

















Die Vorderansicht des alten Rathauses,
hier wunderschön von der Nachmittagssonne
angestrahlt.


















Bei Sonnenschein leuchtet das Gold noch mal so schön.

Hier der Giebel des ehemaligen Konfektionskaufhauses Ebert, das in den Jahren 1903/04 im Jugendstil und Neobarock errichtet wurde

Heute befindet sich in dem ehemaligen Kaufhaus der Sitz der Sommerzbank

diese beiden Häuser haben mir ebenfalls vom Stil her sehr gefallen.

ein letztes Foto im Sonnenschein und mit meinem Schatten.
Am ersten Tag hatte ich wunderschönes Wetter, aber leider meine Digicam im Hotel liegen gelassen und
die bisher gezeigten Bilder habe ich mit meinem Handy gemacht. Es wäre aber auch zu schade gewesen, wenn ich keine Möglichkeit zum Fotografieren gehabt hätte.

Hier stehe ich noch einmal auf dem Markt, im Hintergrund ist das alte Rathaus zu sehen.










Ich war überrascht und überwältigt über die Größe der Häuser und gefreut hat es mich, dass sie wieder im alten Stil aufgebaut wurden.
Ich hatte natürlich sofort die vielen Passagen und Höfe entdeckt und mich gewundert. Später konnte ich dann nachlesen, dass Leipzig von einem Passagennetz durchzogen ist. Es geht zurück auf die Durchhöfe oder Durchhäuser, Gebäudekomplexe, deren Ein- und Ausgänge jeweils nach verschiedenen Straßen lagen. Fuhrwerke konnten hinein und zur anderen Straß wieder hinausfahren, ohne wenden zu müssen.
In Leipzig fanden durch die zentrale Lage schon vor Jahrhunderten viele Märkte statt. Später wurde sie zur Messestadt und um 1904 entstanden sehr viele große Messehäuser, die heute meistens Kaufhäuser beherbergen. Nachdem ich dieses gelesen hatte, brauchte ich mich über die Größe der Tore und Häuser gar nicht mehr wundern.

Hier nun einfach mal ein paar Fotos mit Gebäuden, Höfen, Passagen und Tore




























schön ist, dass auch ganz neue Passagen im alten Stil angelegt werden



es wird zur Zeit viel renoviert


es muss aber auch noch einiges renoviert werden



ein sehr bekannter Student, der in Leipzig einige Jahre verbracht hat



Ich hatte irgendwo gelesen, dass die Statue so steht, dass der Blick von Goethe auf den "Auerbachs Keller" gerichtet ist. Dort soll er sich oft aufgehalten haben. Dieser Keller wurde durch die Faust-Dichtung von Goethe berühmt. In der Passage stehen Statuen von Faust und Mephisto und auf der Seite gegenüber von raufenden Studenten





Und nun noch etwas über die jüngere Vergangenheit von Leipzig. Seit 1982 fanden in der Nikolaikirche jeden Montag Friedensgebete statt. Ab Herbst 1989 fanden zusätzlich die Montagsdemonstrationen statt.
Leider war das Wetter und somit die Lichtverhältnisse nicht so gut, dass ich ein schönes Foto von der Kirche machen konnte. Allerdings ist es mir gelungen die Nikolaisäule, die am Ende des Nikolaikirchhofes steht, zu fotografieren, diese Säule soll an die friedliche Revolution erinnern und ist eine Nachbildung der Kirchensäulen.




Dies war nun ein kleiner Eindruck, den ich in der kurzen Zeit gewonnen habe und weitergeben wollte. Mit Sicherheit gibt es in und um Leipzig noch viel mehr zu sehen. Also, die Stadt ist durchaus eine Reise wert.